Freiheit 

Als freies, verantwortliches Individuum anerkannt zu werden ist das natürliche Recht jedes Menschens. Freiheit bedeutet für mich Selbstbestimmung, die sich auf das Gewissen und die Vernunft jedes Einzelnen stützt. Aufgrund seiner Freiheit ist der Mensch für sein Handeln verantwortlich.

Die Lebensziele sind innerhalb der gesellschaftlichen und staatlichen Ordnung nur in Freiheit zu verwirklichen. Der demokratische Rechtsstaat setzt die Freiheit des einzelnen Menschen voraus.
Es ist Aufgabe der Politik, allen Menschen den notwendigen Freiheitsraum zu sichern und zu schützen.
Mit seinem Anspruch auf Freiheit muss der Mensch auch die Freiheit der anderen anerkennen. Die Freiheit des einen endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt.
Voraussetzung für ein menschenwürdiges Dasein ist die grösstmögliche Freiheit des Einzelnen vor Eingriffen des Staates. Ich trete für eine Festigung und ständige Erneuerung der Grund- und Freiheitsrechte ein. Gefahren für die Freiheit, die sich aus neuen technischen Entwicklungen ergeben, muss rechtzeitig vorgebeugt werden.
Ich trete gegen jede staatliche Bevormundung und unnötige Kontrolle auf.
 

Verantwortung

Meinem Menschenbild entsprechend, trägt jeder Mensch für sein Handeln persönliche Verantwortung.
Er trägt aber auch Verantwortung für seine Mitmenschen und die staatliche Gemeinschaft.
In Zukunft werden die Probleme der modernen Gesellschaft dann lösbar sein, wenn jeder seine Verantwortung im privaten Bereich und im Beruf, aber auch als Bürger und Politiker im Staat wahrnimmt. Politik muss die Übernahme und Ausübung von Verantwortung fördern und jeder Tendenz zum Abschieben von Verantwortung auf anonyme Institutionen entgegenwirken.


Nachhaltigkeit

Neben der Verantwortung für uns selbst und unsere Mitmenschen tragen wir auch Verantwortung für die Überlebensfähigkeit der gesamten Menschheit. Aus diesem Grund verpflichte ich mich, mein eigenes politisches und wirtschaftliches Handeln auch an den Zukunftschancen für kommende Generationen auszurichten.
Als Massstab dafür dient das Prinzip der Nachhaltigkeit: Das ist eine Handlungsweise, die die Bedürfnisse der Gegenwart so deckt, dass dadurch künftige Entwicklungschancen nicht geschmälert werden.
Aus dem Auftrag zur Weltgestaltung erwächst die ethische Pflicht zum Masshalten, zu Selbstdisziplin und Selbstbeschränkung. Die Nutzung der Natur darf deren Kraft zur Selbsterneuerung nicht schwächen.


Gerechtigkeit

In ihren Rechten und in ihrer Würde sind alle Menschen gleich. Ich strebe eine Chancengerechtigkeit an, die jedem Menschen die Möglichkeit bietet, sich gemäss seiner persönlichen Eigenart zu entfalten.
Zur Gerechtigkeit gehört, dass alle Menschen den gleichen Zugang zum Recht besitzen, Gleiches gleich und Ungleiches ungleich behandelt wird. Gerechtigkeit zielt auf möglichst gerecht verteilte Lebenschancen, auf einen offenen Zugang zu den Bildungseinrichtungen, Gütern, Leistungen und Eigentum sowie auf Möglichkeiten zur Mitsprache und Mitverantwortung. Gerechtigkeit erfordert die Anerkennung persönlicher Leistung und sozialen Ausgleich für diejenigen, die sich am Leistungswettbewerb unverschuldet nicht beteiligen können.
Ich trete für eine gerechte, friedvolle und demokratische Weltordnung ein, die allen Bewohnern der Erde einen gerechten Anteil an ihren Gütern und ein menschenwürdiges Dasein ermöglichen soll.